Bei Schmerzen der Wirbelgelenke oder des Kreuzdarmbeingelenks (ISG), die sich durch entzündungshemmende Injektionen nur vorübergehend bessern lassen, kommt die Radiofrequenztechnik infrage.

Mit diesem Verfahren können entweder punktgenaue Wärmeläsionen von wenigen Millimetern Durchmesser oder kleine Hochfrequenzstromfelder erzeugt werden. Mit speziellen Nadeln wird in diesem Fall ein winziger Nervenast neben dem Wirbelgelenk angezielt und entweder in örtlicher Betäubung mit eine Wärmebehandlung verödet                  (90 Sekunden à 80 Grad) oder alternativ mit einem Hochfrequenzstromfeld bei Körpertemperatur für 120 Sekunden behandelt. Beide Techniken sind in etwa gleich wirksam und können den typischen Schmerz für lange Zeit bis zu 2 Jahren unterbinden. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, durch elektrische Reizung vor der lokalen Betäubung empfindliche Strukturen zu orten, bevor sie behandelt werden.

Die Radiofrequenznadeln sind Einmalmaterial, das von den Krankenkassen bezahlt wird. Es kann sein, dass nach dem Eingriff noch für 2-3 Wochen ein Restschmerz verbleibt, der dann verschwindet. Bei Eingriffen am Kreuzdarmbeingelenk (ISG) oder im Nacken kann die Haut darüber eine Zeitlang sonnenbrandartig schmerzen, was aber folgenlos verschwindet.

Schmerzen der Wirbelgelenke oder des Kreuzdarmbeingelenks (Ileosakralgelenks=ISG) sind chronische Schmerzen. Wenn sie sich durch Sport, Physiotherapie und Einnahme von Schmerzmedikamenten nicht bessern, sind auch hier punktgenaue Injektionen hilfreich. Bei vielen Zielpunkten gleichzeitig oder verschiedenen Zielgebieten ist die Injektion am C-Bogen die einfachste und strahlenärmste Technik. Auch Radiofrequenz-Denervierungen sind technisch am besten in Kombination mit dem C-Bogen im Eingriffsraum durchzuführen.

Wie bei Injektionen an der Computertomographie gilt, dass die Blutgerinnung normal sein muss. Gleichzeitige schwere Erkrankungen, Fieber oder frische Impfungen sind Kontraindikationen für den Eingriff. Die Behandlung dauert zwischen 5-10 Minuten. Danach bleiben Sie bitte noch 30 Minuten im Wartezimmer, bevor Sie die Praxis verlassen, um mögliche Komplikationen frühzeitig erkennen zu können. Sie können nach dieser Wartezeit in der Regel auf eigene Verantwortung wieder selbst Auto fahren.

Schmerzen bei Bandscheibenvorfällen, Wirbelgelenksschmerzen und Schmerzen des Kreuzdarmbeingelenks (ISG= Ileosakralgelenk) können in vielen Fällen durch punktgenaue Applikation von lokalem Betäubungsmittel und Cortison erheblich gelindert werden, so dass Operationen nicht erforderlich werden. Eine große Zahl von Schmerzen bei Bandscheibenvorfällen bessern sich in den ersten Wochen durch konservative Behandlung. Nur bei extrem heftigen Schmerzen, begleitenden Lähmungserscheinungen oder bei fehlender Besserung sind schnelle Operationen notwendig. Operationen sind aber auch erforderlich, wenn sich die Schmerzen durch die PRT-Behandlung nicht anhaltend bessern.

Bei Bandscheibenvorfällen kommt es zu Einrissen im Knorpel der Bandscheibe und gleichzeitig zu Einrisses des äußeren Faserringes. Dadurch gelangt Bandscheibenmaterial in den Wirbelkanal und drückt dort auf Nervenwurzeln. Gleichzeitig werden Stoffe freigesetzt, die eine Entzündungsreaktion in Gang setzen. Diese lösen die bekannten heftigen Schmerzen aus.

Die Computertomographie ist ein schnelles und präzises Hilfsmittel für die Steuerung der Injektionen direkt in die Nähe des Bandscheibenvorfalls oder in die Gelenknähe, so dass die entzündungshemmenden Stoffe dort ihre maximale Wirkung entfalten können. Bei Injektionen an der Hals- oder Brustwirbelsäule ist die Computertomographie das sicherste Verfahren, um den Zielort zu erreichen. Das Verfahren wird periradikuläre Therapie oder abgekürzt PRT genannt.

Im Normalfall setzt die Wirkung nach 1 bis 2 Tagen ein und wird mit jeder PRT besser, bis sie nach der 4.PRT ganz verschwunden sind. Wenn dies nicht der Fall ist, oder die Schmerzen immer wieder kommen, sollte man über eine Operation reden.

Schmerzen der Wirbelgelenke oder des Kreuzdarmbeingelenks (Ileosakralgelenks=ISG) sind meist chronische Schmerzen. Wenn sie sich durch Sport, Physiotherapie und Einnahme von Schmerzmedikamenten nicht bessern, sind auch hier punktgenaue Injektionen hilfreich (Facetteninfiltrationen bzw. ISG-Infiltrationen).

Für Injektionen an der Computertomographie gilt, dass die Blutgerinnung normal sein muss. Gleichzeitige schwere Erkrankungen, Fieber oder frische Impfungen sind Kontraindikationen für den Eingriff. Die Behandlung dauert etwa 10 Minuten. Danach bleiben Sie bitte noch 30 Minuten im Wartezimmer, bevor Sie die Praxis verlassen, um mögliche Komplikationen frühzeitig erkennen zu können. Sie können nach dieser Wartezeit in der Regel auf eigene Verantwortung wieder selbst Auto fahren.

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